Bis 16. Mai 2026. – Wir zeigen neun starke künstlerische Positionen, radikale Bildsprachen und intensive Farbwelten. Unterschiedliche Haltungen treten in Dialog – kontrastreich, eigenständig, kompromisslos.
POSITIONS. 21.03.-16.05.2026
– Mit Werken von: ARMIN HARTENSTEIN, JÜRGEN JANSEN, SIEGFRIED KREITNER, JÜRGEN PAAS, HANNA ROECKLE, DIRK SALZ, ANNETTE SAUERMANN, PETRA DETA WEIDEMANN, THOMAS ZIKA.
Ausstellungseröffnung Freitag, 20. März 2026, 19 Uhr
Ergebnisse 1 – 8 von 30 werden angezeigt
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Jürgen Paas: JUKEBOX (235 silver black)
9.500,00 € Details -

Jürgen Paas: JUKEBOX (230 blue)
9.500,00 € Details -

Jürgen Paas: JUKEBOX (087 brombeere)
5.500,00 € Details -

Jürgen Jansen: Lucky You V
3.500,00 € Details -

Jürgen Paas: JUKEBOX (196)
19.500,00 € Details -

Annette Sauermann: Ohne Titel
4.400,00 € Details -

Jürgen Paas: JUKEBOX (051)
5.500,00 € Details -

Armin Hartenstein: Caldera (Outremer)
5.900,00 € Details
Ausstellungen sind immer mehr als das bloße Zusammenbringen von Werken. Sie sind Begegnungsräume – zwischen Bildern und Betrachtern, zwischen dem Sichtbaren und dem, was sich erst im Dialog erschließt. POSITIONS ist ein solches Format, welches das Nebeneinander verschiedener Dinge zuläßt und dadurch zum Dialog herausfordert.
In früheren so betitelten Ausstellungen hat die Galerie jeweils einen Galeriekünstler / eine Galeriekünstlerin gefordert, seinerseits bzw. ihrerseits vier bis sechs ausgewählte Künstlerfreunde zu einer Groupshow in die Galerie einzuladen, Künstlerfreunde, die vorher nicht mit der Galerie verbunden waren. So gab es POSITIONS, die von Jürgen Paas, Dirk Salz und Simone Haack kuratiert wurden.
In dieser Ausstellung sind neun künstlerische Stimmen versammelt, neun sehr eigenständige Haltungen, die sich partout nicht einordnen lassen wollen, und die bewusst ihren eigenen Weg gehen. Die hier gezeigten Arbeiten stehen nicht für eine gemeinsame stilistische Schule oder ein geschlossenes Narrativ. Trotzdem sind sie alle im Programm der Galerie und die Kooperation währt meist schon länger, teilweise über 20 Jahre. Es verbindet sie die Klarheit, mit der jede dieser Positionen ihre eigene Sprache behauptet, und die Unnachgiebigkeit: In ihrer Bildsprache, in ihrer Konzentration, in ihrer Konsequenz. Und das ist eine vorzügliche Eigenschaft in einer Zeit, die allgegenwärtig von flüchtigen Bildern beherrscht wird, die den Alltag regelrecht überfluten, schnell konsumiert sind und oft ebenso schnell wieder vergessen. Die Kunst in dieser Ausstellung widersetzt sich dieser Flüchtigkeit, sie fordert Aufmerksamkeit, Zeit, Präsenz.
Zu sehen sind farbkräftige Malereien von Jürgen Jansen bis Dirk Salz, dreidimensionale Bildobjekte von Annette Sauermann bis Jürgen Paas, Skulpturen von Hanna Roeckle bis Siegfried Kreitner, Raumskizzen von Armin Hartenstein bis Petra Deta Weidemann, und mit Thomas Zika auch eine fotografische Position. Mit der paarweisen Nennung der Namen können mögliche Dialoge aufgemacht werden, aber viele weitere sind denkbar, die um Begriffspaare wie Raum und Leere, Farbe und Struktur, Licht und Bewegung kreisen, oder gegensätzliche Adjektive wie reduziert und expansiv, kraftvoll und still, strukturiert und intuitiv. Und gerade in diesen Spannungen liegt die Qualität dieser Zusammenschau. Die Werke addieren sich nicht einfach, vielmehr treten sie miteinander in Beziehung. Und am Ende geht in dieser Ausstellung doch vieles mit vielem zusammen: Ein lebendiges Gefüge, ein Resonanzraum, der mehr ist als die Summe seiner Teile. Das ist eine der wichtigen Erfahrungen, die Kunst bieten kann: Nämlich das Nebeneinander in der Vielfalt; die Herausforderung sich mit „dem Anderen“ auseinanderzusetzen; als Betrachtende diese Differenz nicht nur auszuhalten, sondern als Bereicherung zu begreifen.









