> GAMMAG 04 / Galerieportrait (PDF ca. 170 kb)

> GALERISTEN

> RÄUME

 

> DIETER KRÄNZLEIN

PROGRAMM

Der Galerieschwerpunkt liegt auf dem Handel und der Vermittlung von Gegenwartskunst in Malerei, Bildhauerei und Fotografie. Die Galerie kommuniziert in ständiger und direkter Kooperation mit den Künstlerinnen und Künstlern deren Werk in regelmäßigen Ausstellungen, Publikationen und Kunstmessen.

Das Galerieprogramm richtet sich auf künstlerische Konzepte, die eine Reflexion über die Wahrnehmung und das jeweilige Medium selbst in den Mittelpunkt stellen. Unsere Wahrnehmung und ihre Konstruktionen werden als grundlegende Komponenten aller gesellschaftlichen Diskurse angenommen. In einer Bilderkultur, in der sich die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion mehr und mehr auflösen, ist eine wichtige Aufgabe, wieder nach den Konstituenden unserer Wahrnehmung zu fragen. 


> RALF BOHNENKAMP


> NORVIN LEINEWEBER

In diesem Spannungsfeld finden sich Positionen von Norvin Leineweber, der über das grundlegende Verhältnis des Menschen im Raum nachdenkt, bis hin zu Volker Heinze, der sich mit dem medialen gesellschaflichen Raum befasst und die Fiktionalität jedes gemachten Bildes voraussetzt. So liegt das Interesse der Galerie sowohl auf der Reflexion über die unmittelbar sinnliche, sehende und tastende Erfahrung im

Umgang mit Dingen, als auch über die kulturell vermittelten, historisch gewachsenen Erfahrungen, Sehgewohnheiten etc.
Die Galerie befasst sich mit auktorialen Positionen, die den Kult der ästhetischen Gestaltung als Selbstzweck durchbrechen. Hier rückt nie das Besondere, das Spektakuläre oder Einmalige in das Bildinteresse, sondern gerade das "Nichtpiktoriale" und das "Nichtfotogene".


> DAVID ALCÁNTARA


> ROBIN HORSCH

Der Künstler als "Macher" und Schöpfer einer abstrakten Ordung parallel zur Alltagswirklichkeit ist in der Lage, eine neue und gleichzeitig ursprüngliche Sicht auf die Dinge in Gang zu setzen. In einer Kultur, in der sich die traditionell gewachsenen bürgerlichen Gemeinschaften aufzulösen scheinen und durch einen Kult des kokonisierten Einzelwesens ersetzt werden, hilft die Kunst bei der Suche nach den Urbildern im kollektiven Bildergedächtnis.

Durch eine konkrete künstlerische Handlung projeziert sich der Künstler in sein Werk und in diesem Prozess äußert sich eine "...instinktive Relation des Ausübenden auf sich selbst" (Robert Frank). Der Künstler befindet sich notwendig und unlösbar in seinem kulturellen Raum und in seiner Zeit. Dieser soziale Rückbezug muss sich im Kunstwerk widerspiegeln, durch eine persönliche und subjektive Deutung der uns umgebenden Welt.


> CHRISTOPHE HOHLER


> MARCELA BÖHM

Kunst bietet damit eine mögliche Struktur und Verortung des Menschen im (gesellschaftlichen) Raum und hinterfragt auf diese Weise die Grundlagen unserer Kommunikationsgesellschaft.

Reality revisited...